Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 läuft auf Hochtouren und muss bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein
Geschrieben von Rafael Griffin · 4.6.2026

Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 läuft auf Hochtouren und muss bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein

Die 16 Bundesländer haben die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 in vollem Gange und arbeiten daran, bis zum 31. Dezember 2026 ein abschließendes Ergebnis vorzulegen, während sie prüfen, ob die Regelungen die angestrebte Kanalisierung der Spieler in den legalen Markt sowie den Spielerschutz wirksam umsetzen.
Experten beobachten, dass die Bundesländer Daten zu Spielverhalten und Marktentwicklungen sammeln, da sie bewerten möchten, wie effektiv die Vorgaben des Vertrags Spieler von illegalen Angeboten fernhalten und gleichzeitig Schutzmechanismen stärken. Die Prüfung umfasst Analysen zu Online-Casino-Spielen wie Blackjack, denn mögliche Anpassungen könnten die Lizenzbedingungen und Zugangsregeln für solche Spiele beeinflussen.
Hintergründe zum GlüStV 2021 und seiner Zielsetzung
Der Glücksspielstaatsvertrag trat 2021 in Kraft und schuf einen einheitlichen Rahmen für die Regulierung von Glücksspielen in Deutschland, wobei die Bundesländer gemeinsam Ziele wie die Kanalisierung und den Schutz vulnerabler Personen verfolgten. Seitdem sammeln Behörden Statistiken zu legalen und illegalen Märkten, um festzustellen, ob die Maßnahmen die gewünschten Effekte erzielen. Im Juni 2026 liegt der Fokus auf der Bewertung von Fortschritten bei der Verschiebung von Spielaktivitäten in regulierte Kanäle, während gleichzeitig Risiken wie exzessives Spielen minimiert werden sollen.
Die laufende Evaluierung durch die Bundesländer
Alle 16 Länder beteiligen sich an der gemeinsamen Überprüfung und tauschen Erkenntnisse aus Berichten sowie Marktdaten aus, damit sie bis Ende 2026 fundierte Entscheidungen treffen können. Die Bewertung konzentriert sich auf Kennzahlen zur Kanalisierung, bei denen gemessen wird, wie viele Spieler legale Plattformen nutzen, sowie auf Indikatoren für den Spielerschutz wie Limitsetzungen und Selbstsperren. Behörden analysieren auch, inwieweit Regelungen für Online-Casino-Spiele wie Blackjack den Marktzugang steuern und illegale Angebote eindämmen.

Auswirkungen auf Online-Casino-Spiele wie Blackjack
Die Prüfung berücksichtigt speziell die Regulierung von Online-Spielen wie Blackjack, da die Ergebnisse der Evaluierung mögliche Änderungen bei Lizenzvergaben, Einsatzlimits und technischen Schutzvorkehrungen nach sich ziehen könnten. Forscher und Regulierungsstellen werten Daten aus, die zeigen, wie sich die aktuellen Vorgaben auf Spielerströme auswirken, während sie gleichzeitig abwägen, ob strengere oder angepasste Regeln die Kanalisierung weiter verbessern. Die Bundesländer beziehen Berichte zur Marktentwicklung in ihre Überlegungen ein, damit sie bis Dezember 2026 klare Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Vertrags formulieren können.
Zeitplan und nächste Schritte bis 2026
Die Evaluierung schreitet schrittweise voran und sieht regelmäßige Abstimmungen zwischen den Ländern vor, damit alle relevanten Aspekte bis zum Stichtag 31. Dezember 2026 erfasst werden. Im Juni 2026 liegen bereits erste Zwischenergebnisse vor, die den Stand der Kanalisierung und den Erfolg von Schutzmaßnahmen dokumentieren. Die Bundesländer nutzen diese Daten, um Szenarien für mögliche Anpassungen bei Online-Casino-Spielen zu entwickeln, ohne dabei bestehende Ziele aus den Augen zu verlieren.
Fazit
Die Bundesländer setzen die Evaluierung des GlüStV 2021 zielgerichtet fort und streben einen Abschluss bis Ende 2026 an, während sie die Wirksamkeit der Regelungen zu Kanalisierung und Spielerschutz anhand konkreter Daten bewerten. Die Ergebnisse könnten die Rahmenbedingungen für Online-Spiele wie Blackjack beeinflussen und werden in den kommenden Monaten weiter konkretisiert. Review/evaluation report of the Interstate Treaty on Gambling (GlüStV 2021) sowie weitere Quellen liefern dabei die Grundlage für die laufenden Analysen.